allenfalls vage ahnte ich einst,
was ich jetzt erfahren habe
& mich die bittere verletzung, die ich einst erfahren hätte,
hätte ich es einst erfahren,
keinesfalls vage erahnen läßt.
please accept my apologize for kurz nach dem ausbetten nicht gleich schon wieder einbetten zu dürfen, denn das tragische am ruf des terminbuches ist nicht der ruf als solcher, sondern das gefallen der götter der marine der nichtmillionäre an seiner jeder gähnung trotzenden gehörfindung.
unbestätigten berichten zufolge soll es leute geben, die morgens ihr bettzeug mit ins taxi nehmen und hinten einsteigen.
humor wieder. gutes zeichen! :-) nun doch einbetten, beide, oldfield wie auch den sich nahezu unvergleichlich ins zoigg schmeißenden roger chapman:
... der schub der flügel reicht zum ventilieren, der abhub aber läßt sich die zeit, die er (vielleicht gar nicht mehr) braucht.
lacan im ggs. zu reich derjenige, der nicht büßen mußte, als freud libidinös hinter sich selbst zurückfiel. doppelgnade des späteren französisch, nach wie vor jedoch noch kein sieg parisens über wien. ;-)
genitaler leonardo,
las, mit dem freuderweiternden kommentar sympatisierend, weiter und weit über die doch recht niedrige hemmschwelle , am genital herumzumanipulieren... wahrscheinlich wäre es ein 50-50-erlebnis, fliegenkönnen mit gewachsenen flügeln hinaus, bevor ich meinen lesefehler entdeckte: da stand, und zwar kontextual eindeutig, genmaterial!! was lehrt nun die verweigerung des richtigen hinlesens? ;-)
ein kreuz mit dem kreuz bei sitzender, den bildschirm fixierenden und dabei unwillkürlich verkrampften frage-stellung, ob wohl selbstbefriedigung lumbagofolgeschmerzen zu befrieden vermag. ja, gelegentlich bedeutet es doppelverzicht, sich hinter das 'statt zu' zu bewegen, mit bleistift & blöckchen, die diejenigen hände halten, die eigentlich zu bewegen genügt hätten, denn hoppala, nun ist es, plötzlich, nicht mal sechssechstelsex, sondern dreiviertelvier & die republik gleich gezwungen, lustverzichtsvoll den schmerz, vertreten durch seinen träger, zu begrüßen. ;-)
erklären, okay, aber nur ausnahms- und unvollständige stichworteeinwerfenderweise.
man zieht einen schuh an, um ihn wieder auszuziehen. einzig zu diesem zweck. dazwischen liegen z. bsp. u. a. emotion (oder gibt es irgendwen, der beim schuhezubinden ausschließlich ans schuhezubinden denkt), wille und zeit.
es braucht meer als hände und füße zum schuheanziehen, mehr als genitalien, (wenn man sich die schuhe anzieht, um) zum vögeln (raus zu gehen), *hust* jesus, fünf weisheizzähne ins binsenschwein.
(just hab ich mich zum ersten mal im leben beim kaffeetrinken verschluckt. sehr unschön sind kaffeespritzer auf dem bildschirm. dieser mensch hier soll nur ausnahmsweise erklären, wenn er kein guter pädagoge ist, zu sehr riskiere ich, das phantasma des sich die erklärungen anhören müssenden, das die eigentliche lust des begehrens ausmacht, zu strangulieren. also schluß damit, bis auf ...)
... die bemerkung, daß der neurotische körper wesentlich tot ist, weil er fortwährend so sehr sozialisiert bzw. domestiziert (und u. u. mit domestos desinfiziert) wurde, daß sich das genießen aus allen zonen entfernte außer aus den erogenen! nur in diesen noch "lebt" der körper dann, wird das genießen kanalisiert, also eingedämmt und eingeengt. gewissermaßen aus platzmangel also nimmt eine hemmung der triebe platz, im gegensatz zu ihrem ungehemmten auftreten, verdrängung statt verwerfung auch, und schließlich die wiederkehr des verdrängten von innen her, etwa in gestalt von symptomen, die sich ausmalen in, ich zitiere, ungewißheit über dasjenige, wovon man einen kick bekommt, beträchtliche schwierigkeiten, es zu verfolgen, auch wenn man weiß was es ist. *)
(die schärfste form der selbstkritik kann in der frage liegen, nicht ob man fragt, sondern tatsächlich spricht?! die drittschärfste, was wir als junge früh- bis spät- oder sehr spätpubertierende getan haben und ob überhaupt, just als uns günter amendt in seinem buch, das er für uns schrieb und das wir alle hatten, aufforderte, sein buch erstmal wegzulegen, um zu.)
die hochalterzugehörigkeitskoketterie als stilmittel larvierter erotik hat
ausgedient,
wenn, statt der sich auf ihn nun realstützenmüssende, der gehstock kommt. grundgütiger himmel, einzig ein auf allen vieren wie vor einer domina sich lustvoller lächerlichkeit preisgebendes kriechen funktioniert schmerzfrei, welch ein bild von einem den aufrechten gang nie zur gänze kultiviert habenden äffchen, das diese verblichene herrlichkeit da dem selbstbetrachter anbietet! doch, und das ist ein novum, frei von sorgnis; selbst die üblicherdings den blutdruck zu boden senkende hypochondrie richtete jenen bereits nach wenigen minuten, gleichsam eRRektiv, wieder auf. meister darin, ermüdend begehren geistig zu potenzieren bis eine sekunde vor dem genießen unter schließlichem verzicht auf dieses wegen körperlicher übermüdung, scheinen beide, körper und geist, einen einklang hergestellt zu haben, bei dem sich allerdings, angstfreiheit hin oder her, vielleicht doch morgen noch eine produktive disharmonie herstellen ließe vermittels des ausrufes: ach, ich will doch,
altgediente! ;-)
ps: moment, lumbago als stilmittel verweigerter triebabfuhr? das kennzeichen der neurose ist es, den brief des begehrens nicht einzuwerfen, obschon bereits die briefmarke, wenn nicht gar die sondermarke, auf ihm prankt. weia, höchste eisenbahn, jacques lacan zu befragen. später. jetzt ersteinmal noch ein stündchen schlaf als stilmittel verweigerter sofortbefragung:
streckbank als wunsch & wirklichkeit, getragen werden wollen dorthin, das durch den schmerz markierte alter möge sich dünn ziehen.
das neue jahr wurde noch kaum unterrichtet, rückenschmerzengleichgültigkeit. vernunft oder gewohnheit an egalwerdungen, welcher begriff wird die teilnahmebescheinigung für das nichtmehrhereinlassen eines ganz bestimmten negativgefühls ausstellen?
es genügten kirchenglockengeläut, dieser fundamentalistische anschlag auf die selbst- und fremdwahrnehmung, und ein verspäteter sonntagnachmittag, um die betrachtung der arbeit an selbstbildnissen, den reine vorgang also, in einer verschrobenheit des nichts schwimmen zu sehen. momente des aus der taghellen luft herausspürens von ekel.