eine kuh
und viele säue
machen den hof.
die kuh wirbt
standhaft, im wesentlichen
mit viel milch.
letztere, nach auskunft,
im wesentlichen
mit gülle,
in der sie
sich suhlen.
die kuh
schließlich entkräftet, *)
die säue erhalten
den zuschlag.
... die pflegemeldung nachts um, sagen
wir dreivierteldrei.
was viele anbieter nicht
begreifen, ist, daß allein die ruhe
der nacht die sätze wirft,
mit denen man tags
trächtig ging.
ich sehe sie schwimmen
ziellos hin
und her
sie wirbeln toten staub auf
vom bett eines flusses
der nie floß
und die götter, wenn sie gnädig sind
verteilen staubmasken.
das aus der feder so mühsam kleckernde entzögert. ach, und dann stand ich auf, ging in die küche und wußte nicht mehr, was ich da wollte, und der toaster grinste mich blöd an mit seinen schlitzaugen. ich ging, nicht ohne ihm die zunge rausgestreckt zu haben, zurück ins wohnzimmer, schlug wenig motiviert buk auf und fand das:
... die götter verstehen es
einem etwas mitzuteilen
wenn man glaubt, man wüßte
eine menge
oder schlimmer:
wenn man glaubt
man wüßte grade so
ein bißchen was.
ausgezogen aus dem gedicht 'der tag, als der epileptiker sprach'
von charles bukowski
seltsam, schon mehr als zugestanden eingenommener platz macht den letzten zu finden ein gezappel aber auch. ;-) wie früher der versuch, die unbespielt verbliebenen fünf bis zehn minuten am ende einer fideliocassandra mit musikklipps zu füllen ('nur nichts umkommenlassen' die passende nachkriegsimpfungsfolge dazu) & warten, bis zufällig mal ein hübscher kümmt im fernsehprogramm.
einerseits kann es im prinzip fast langweilig werden, wenn eine ausgewogene kombination aus vorbildung, erfahrung, information und intuition vor überraschungen schützt. aber es gibt auch die momente, bei denen selbst nichtreligiöse wie meinereiner vor dem himmel in die knie gehen aus dankbarkeit darüber, daß diese kombination, gepaart mit zufall oder glück, sehr rechtzeitig wirksamkeit entfalten konnte. liebe frau gesangsvereinin!!
stell dir vor, du hast alle ten takel auf die körbchen der oberweiten kassiererin gelegt, willst diese auch, damit sie spürt, du seist ein sensitiver mensch, bezahlen & bewegst dich zu diesem zweck in richtung ihres schingelkästchens, ... [hey hier jetzt aber mal, ja!?]
... hast alle zehn artikel in dein einkaufskörbchen gelegt, willst diese auch, damit alle glauben, du seist ein guter mensch, bezahlen & bewegst dich zu diesem zweck in richtung der klingelkästen, die es anderenortes nur deshalb in form von beuteln gibt, weil die katholischen priester ... [*strengesräuspern!*]
... einkaufskörbchen gelegt, willst diese auch, damit alle denken, du seist ein rechtschaffender mensch, bezahlen & bewegst dich zu diesem zweck in richtung der supermarktkassen. du siehst eine schlange unter dem baume des lebens, atmest den süßen duft ihrer bestechungsäpfelchen, die sie dir vor äugel- und näschen hal [... STOP!!!]
... siehst eine schlange vor der ersten kasse, 30 leute in demut, wie schäfchen vor der schlachtba []
... siehst 30 leute in einer schlange vor der ersten kasse, 20 leute in einer vor der zweiten und niemanden vor der dritten.
es ist klar,
überhaupt keine frage,
nahezu ein automatismus,
zu welcher der drei kassen du eilen wirst!
* * * *
celsia & das strickjackenlob
die frauen in der stadt, die das ohr beflüsterte, erzählten in diesem frühsommer noch nicht viel über den grashalmen, die nachts frieren wie ich. 11 grad auf der alten henschelei, 26 in rehavia & kein frieden.