(zettelchen im handschuhfach)
das papier jedenfalls, um die nächste seite jenes blattes aufzuschlagen, das das da oben am schluß eingeklammerte bild enthält, entbittert, ist nachlehrreichlich in einem guten sinne nicht weiß, aber umweltfreundlich grauweiß recycled & bietet an, sich wieder beschreiben zu lassen. (und das grauweiß weist haarträchtig darauf hin, trotzdem kein jahr mehr jünger zu werden. *g*)
* * *
weihnachten war da und die ... niederlage - etwas fing wieder an. ... alle die morgen und abende einholen, die er vier jahre, dreißig jahre lang zwischen seinen fingern hatte zerinnen lassen. gewiß, man kann nicht alles sagen, aber ... versuchen, den echten duft des lebens wiederzugeben. jedes hat seinen eigenen, der ihm allein anhaftet, und man muß ihn wiedergeben, sonst lohnt es nicht, daß man schreibt: "ich will reden von dem, was ich geliebt habe, was ich liebe und was ich bin." er zeichnete einen blumenstrauß. ... wen fand er da nach so langer abwesenheit wieder? es ist schwierig, sich von innen her zu definieren und seine grenzen abzustecken. ... weder ... besessen noch fanatiker, ... kam sich eher wie jedermann vor, aber eigentlich störte ihn das nicht. ...
ach was - das würde er später sehen. jetzt galt es vor allem, sich nicht mit problemen zu verwirren, sondern einfach aufs geratewohl irgendwo zu beginnen: etwa bei den mondbeschienenen gärten ... das papier war leer: man mußte die gelegenheit nutzen.
*simone de beauvoir, paris, 1954* - angelehnt :-)
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weihnachten war da und die ... niederlage - etwas fing wieder an. ... alle die morgen und abende einholen, die er vier jahre, dreißig jahre lang zwischen seinen fingern hatte zerinnen lassen. gewiß, man kann nicht alles sagen, aber ... versuchen, den echten duft des lebens wiederzugeben. jedes hat seinen eigenen, der ihm allein anhaftet, und man muß ihn wiedergeben, sonst lohnt es nicht, daß man schreibt: "ich will reden von dem, was ich geliebt habe, was ich liebe und was ich bin." er zeichnete einen blumenstrauß. ... wen fand er da nach so langer abwesenheit wieder? es ist schwierig, sich von innen her zu definieren und seine grenzen abzustecken. ... weder ... besessen noch fanatiker, ... kam sich eher wie jedermann vor, aber eigentlich störte ihn das nicht. ...
ach was - das würde er später sehen. jetzt galt es vor allem, sich nicht mit problemen zu verwirren, sondern einfach aufs geratewohl irgendwo zu beginnen: etwa bei den mondbeschienenen gärten ... das papier war leer: man mußte die gelegenheit nutzen.
*simone de beauvoir, paris, 1954* - angelehnt :-)
Bell On A Rip - 2008/05/12 06:34
:-)
"es ist schwierig, sich von innen her zu definieren und seine grenzen abzustecken. ... weder ... besessen noch fanatiker, ... kam sich eher wie jedermann vor, aber eigentlich störte ihn das nicht. ..."
sogar sehr :-) das macht aus jedermann jemand und aus jemand DER oder DIE und daraus wiederum ein einzigartiges "du" immer ... :-)
(verzerrt -ein a zuviel gezerrt ;-) : caats )
würd gernmal "linken"
verzerrt : frge
(nee,ich denk nicht über "zufälle" nach,bin ja nich irre!!! ;-) )
// freie fahrt für fragende cats & their free feeling lady- & lordlings //
(allerdings, weil ich oben vergaß, zu nennnamen: was den kürsiven, zwar nicht zufällig zititerten, aber zufällig auf einem stück altpapier im handschühfach versenkt gefundenen text anbelangt, so war ich gott helfe nur sein zu morgendlicher uhr ihn dort wiederraus- und auswahlur-heber, nicht aber selbst urheberin! echter lorbär hängt nämlich, wie ich angesichtsschweiß treibsandiger ganzgestertagsblätterung aus all meinem fibelregalwerk herauszugeheimnissen vermochte, auf derjenigen dame, die ich beim leidvollen frühstücksreiten auf der roten erstgaul-loise so gerne meine alte ega nenne! ;-) mal was ganz anderes: ob sich wohl die anzahl gerauchter tagescigaretten vermindern ließe, wenn man sie sich selber dreht? okay, oder, wie im falle meiner hände geschicklichkeit, sich selbst drehen läßt?)
hmm
???
Sie sans noch verzwickter als ich oder edita oder all die andren ;-)...
was das selbstdrehen angeht, naja, ich dreh "krücken",wenn mal für andre,dann ernt ichn lacher regelmäßig ;-) ,aber ich dreh schon ewig,n jahrzehnt bald und weniger wurds damit nich :-(... nich viel weniger zumindest ... allerdings am end eines päckchen die krümelreste immer sammle und mir immermal auferlege,diese reste dann verdrehen +rauchen zu müssen, das mindert den konsum auf grund von ekel+hustenanfällen doch etwas ;-)
answering your zwetschge: yes! s. is right, nachnämlich b. im zweiten kapitel von les mandarins, gleich zu beginn, fand ich dann auch gestern die stellen, aus denen ich (aus der erinnerung, also nicht ganz eins zu eins wiedergebend) zitierte. evtl. ergänze ich später noch um ein paar weitere sätze, die mich fesselten.
auf- & gefällig weniger rauche ich jetzt gerade beim Dir antworten. oder aber auch, etwa wenn ich rheinzufällig im segen des internets zum bleistift auf francesca woodman stoße, eine photografin, die ich noch nicht kannte. nur, folgerte ich daraus, weniger rauchen ließe mich die zerstreuung, hmm ... mich, die räucherfleischgewordene? ;-) nähmen wir nun statt zerstreuung hinwendung, garniert mit aufmerksamer neugier bei gleichzeiter anwesenheit von cigaretten im tiefen keller, könnte vielleicht aber doch ein teilrezept daraus werden. :-)
und ganz "nüchtern"
:oops: -ende grüße ,
(Ihnen Ihre entgazellisation
nachtragend trauere aber, scheints ,
nicht vorwerfend,nur ausklingend ;-) )
das sollte dann genügen, denn zitieren ist erlaubt, und so natürlich auch verweise auf zitate.
ja, es ist schon krass heutzutage. schließlich macht man ja durch zitieren lust auf kaufen, um das ganze zu lesen, ohne selbst auch nur einen cent dafür zu verlangen.